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Ernährung · 4 Min.

Omega-3 und stille Entzündung.

Der Omega-3-Index ist einer der best validierten Marker für Herz-Kreislauf-Risiko. Was er wirklich aussagt.

Januar 2026

Wir erklären, wie der Omega-3-Index entsteht, was eine Verschiebung bedeutet und welche Substitution sinnvoll ist.

Die mit der Nahrung aufgenommene Omega-6-Linolsäure (LA) wird im Körper zu Omega-6-Arachidonsäure (AA) umgewandelt und in unseren Zellmembranen gespeichert. Aus der Arachidonsäure entstehen bioaktive Botenstoffe, die sowohl akute Entzündungen auslösen als auch chronische Entzündungen befeuern können, mit potenziellen Folgen für verschiedene gesundheitliche Probleme.

Im Vergleich zu der Ernährung, auf die der menschliche Körper evolutionär eingestellt ist, fehlt es dem heutigen Speiseplan westlicher Gesellschaften meist an Omega-3-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend.

Alle Zellen produzieren freie Radikale und reaktiven Sauerstoff, der die mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6 in den Zellmembranen angreifen kann. Um das zu verhindern, besitzt der Körper einen eigenen Verteidigungsmechanismus. Oxidativer Stress entsteht, wenn zwischen der Produktion dieser Zerstörungsprodukte (freie Radikale) und den körpereigenen Verteidigungslinien (Antioxidantien) ein Ungleichgewicht herrscht.

Fazit: Für die Gesundheit unserer Zellen sind ungesättigte Fettsäuren, Omega-6 und Omega-3, in ausgewogener Menge essenziell. Um entzündliche Prozesse im Körper zu vermeiden und die Zellmembranfunktion ungestört zu halten, gilt es, die Balance zwischen Omega-6 und Omega-3 einzuhalten.

Mehr Beiträge folgen. Anregungen zu Themen sind willkommen.

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